PHASEFÜNF

Gute Vorsätze fürs neue Jahr 31. Dezember 2016

Abnehmen, gesünder leben, mehr Sport machen, mehr schlafen oder was auch immer: es ist Jahreswechsel und der Zeitpunkt überhaupt, gute Vorsätze zu machen. Offensichtlich weckt der Jahreswechsel in uns den Wunsch, die ein oder andere Weichenstellung in unserem Leben vorzunehmen. Das ist so Tradition, genauso, wie diese Vorsätze nach mehr oder weniger kurzer Zeit sang- und klanglos wieder aufzugeben. Seltsam, oder?

Was ist es, was uns antreibt, solche Vorsätze zu machen und dann zu brechen? Was lässt uns Entscheidungen treffen, gegen die guten Vorsätze zu handeln? Wieso braucht es überhaupt Disziplin, den guten Vorsätzen zu folgen? Wenn diese Vorsätze gut für uns sind, dann sollte es doch leicht fallen, sie zu befolgen, oder etwa nicht?

Wir Menschen leben nicht so frei, wie wir uns gerne denken. Häufig folgen wir unbewusst den in der Kindheit erprobten Mustern, mit denen wir uns Zuwendung holen, unsere Beziehungen gestalten, unsere Sicht des Lebens bestätigen. Kurz, die Muster wirken sich unbewusst mit einschränkenden Geboten und Verboten auf unser Urteil und unsere Entscheidungen in der Gegenwart aus.

Allerdings heißt das nicht unbedingt, dass wir immer froh werden am Leben. Es heißt nicht, dass ein Muster stehts die geeignete Lösung ist, um eine aktuelle Situation im Leben zu meistern. Oft halten die Muster für uns auch einen Haken bereit, sie verhindern bspw. Nähe, Offenheit, Zufriedenheit und Glück. Wenn Muster uns einschränken, wie können wir sie verändern bzw. uns von ihnen befreien?

Seit wir uns vor Jahren entschieden haben, diese Frage ernsthaft in den Blick zu nehmen, haben sich für uns – Kirsten und Elmo – viele positive Veränderungen ergeben. Denn wir haben die wesentliche Entscheidung getroffen, uns auf einen Weg zu begeben, der uns verstehen lässt. Für uns ist die Beschäftigung mit unseren inneren Antrieben und Beschränkungen mittels der Transaktionsanalyse. Dazu braucht es Mut und Entscheidungswillen.

Bei der Transaktionsanalyse, kurz TA, geht es um Beziehung. Der Beziehung zu sich selbst und zu den Menschen, denen wir im Leben begegnen. Das bestimmte Ziel der TA ist die Autonomie der Menschen, sich also möglichst von einschränkenden Mustern zu befreien. Sie bedeutet, sich selbst und anderen Menschen auf gute Weise begegnen zu können.

Wir, Kirsten und Elmo, haben durch unsere Beschäftigung mit der Transaktionsanalyse in den letzten Jahren ein hohes Maß an Freiheit dazugewonnen, unser Leben so zu gestalten, wie es uns gut tut. Uns begeistert das so sehr, dass wir uns nun auf den Weg begeben, selbst Lehrende in Transaktionsanalyse zu werden. Unser erster Schritt wird es sein, im Mai 2017 einen ersten Grundlagenkurs in TA anzubieten. Wer darüber mehr mehr wissen möchte, ist eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Bild- und Mediennachweis
Kinderzeichnung - Neujahr 2017   fotolia.com© motorradcbr

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