PHASEFÜNF

Vom Umgang mit der Endlichkeit 4. April 2013

 

In der Hektik unseres Alltags ist Endlichkeit kein Thema, mit dem wir uns befassen mögen. Es sei denn, sie wird uns direkt vor Augen geführt.

Unseren ersten Blogbeitrag möchten wir unserem Freund Günther widmen, der am 5. März 2013 gestorben ist. Unsere Gefühle sind immer noch eine Mischung aus Trauer, Wut und immer wieder Ungläubigkeit. Wir hatten noch so viel miteinander vor und nun gibt es keine Möglichkeit mehr dazu. Wir hatten Günther gewünscht, die Früchte seiner Arbeit endlich geniessen zu können.

Die Begegnung mit dem Tod stellt uns vor die Frage, wie wir unsere Lebenszeit gestalten. Was würden wir bereuen, wenn es jetzt plötzlich vorbei wäre? Hier der Erfahrungsbericht einer Sterbebegleiterin, der dieses Thema behandelt:

Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern

Unsere Vision, Unternehmen zu befähigen, eine re-generative Unternehmenskultur zu entwickeln bekommt eine neue Klarheit. Re-generation ist ein Prinzip allen Lebens. Gerade der Blick auf die Endlichkeit, macht sie notwendig. Unsere Endlichkeit sollte Anlass geben, darüber nachzudenken, was im Leben – auch im Wirtschaftleben – wirklich zählt. Das folgende Zitat berührt uns und wir möchten es mit unseren Lesern teilen:

Der Tod ist doch etwas so Seltsames, dass man ihn, ungeachtet aller Erfahrung, bei einem uns teuren Gegenstande nicht für möglich hält und er immer als etwas Unglaubliches und Unerwartetes eintritt. Er ist gewissermaßen eine Unmöglichkeit, die plötzlich zur Wirklichkeit wird. Und dieser Übergang aus einer uns bekannten Existenz in eine andere, von der wir auch gar nicht wissen, ist etwas so Gewaltsames, dass es für die Zurückbleibenden nicht ohne die tiefste Erschütterung abgeht.

Johnann Wolfgang von Goethe zu Eckermann am 15. Februar 1830

KBJ

 

 

 

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